Vereinigung für Shaolin-Kampfsysteme und Zen-Kampfkunst e.V.

Tekki-Kata Shaolin-Karate

Kann ich vor einer Mitgliedschaft einmal in das Training hineinschnuppern?

Jeder ist herzlich zu einem kostenlosen Probemonat willkommen. Von Anfang an gilt: Nicht auf die Bank setzen und zuschauen, sondern mitmachen ist das Motto. Innerhalb dieses Monats kannst du uns zeigen, dass du bereit bist zu lernen. Wir werden anschließend über deine Aufnahme in den Verein entscheiden.

Was muss ich zu einem Probetraining mitbringen?

Eine weite Trainingshose und ein helles T-Shirt sind völlig ausreichend. Wir tragen keine Schuhe. In unserer Halle befinden sich getrennte Duschen, ein Handtuch kann also auch nicht schaden.

Ich habe zur Zeit nur die Möglichkeit einmal in der Woche zum Training zu kommen. Geht das?

Wenn Du derzeit nur zu einem einzigen Trainingstermin erscheinen kannst, diesen aber regelmäßig wahrnimmt, wirst Du dennoch schon bald Erfolge zu verzeichnen haben. Eine regelmäße Teilnahme ist jedoch unverzichtbar.

Wann startet die nächste Anfängergruppe?

Nach alter asiatischer Tradition werden alle Schüler gemeinsam unterrichtet. Daher gibt es keine Termine für den Einstieg und Du bist jederzeit zum Training willkommen.

Werde ich nicht überfordert, wenn ich mit weit Fortgeschrittenen zusammen trainiere?

Im Gegenteil ist es sogar viel leichter mit Fortgeschrittenen zu üben. Natürlich gibt es Übungen, die für Fortgeschrittene und Anfänger unterschiedlich gut geeignet sind. Jeder kann diese Übungen aber nach dem eigenen derzeitigen Könnensstand trainieren und sich verbessern.

Ich bin nicht mehr der Jüngste und auch sonst nur mäßig sportlich. Hat es überhaupt Sinn für mich?

Jeder ohne schwerste körperliche Gebrechen ist fähig, unser Training im Rahmen seiner Möglichkeiten erfolgreich zu absolvieren. Die Kraft Deines eigenen Körpers bestimmt, wie stark Du Dich selbst fordern kannst. Jahrelange erfolgreiche Teilnahme von Senioren, selbst mit künstlichem Hüftgelenk, gibt uns Recht. Die Übungen werden Dich aufbauen und Stück für Stück zu einem gesunderen und leistungsfähigeren Leben führen.

Meine 6-jährige Tochter hat auch Interesse an eurem Training. Gibt es auch Kindertraining?

Mangels Teilnehmern führen wir derzeit keine Kindergruppe. Für kleinere Kinder empfehlen wir eine Grundausbildung in der weichen Kunst des Judo, z.B. bei der Judo-Abteilung des ASV-Süchteln. Jugendliche sind in unserem Erwachsenentraining gerne willkommen.

Führt ihr Wettkämpfe und Meisterschaften durch?

Obwohl unser Training auch klaren Anwendungsbezug besitzt, sind Wettkämpfe nicht mit unserem Verständnis von Kampfkunst zu vereinbaren.

Warum kann ich auf den Fotos keine bunten Gürtel sehen? Habt ihr keine Graduierungen?

Wir graduieren unsere Schüler in fünf Schülergrade (Kyu) und die anschließenden Meistergrade (Dan) in den Prinzipien Shaolin-Karate, Shaolim-Si, Drachenstil und Dju-Su/Waffentechniken. Traditionell werden jedoch nur der Weißgurt (5.-2. Kyu), Braungurt (1.Kyu) sowie Schwarzgurt (ab 1. Dan) getragen.

Kampfsport in Viersen

Und was ist mit dem Anzügen? Sind die nun schwarz oder weiß?

Auch da wir dem Karateverband Nordrhein-Westfalen e.V. angeschlossen sind tragen wir beim regulären Training unter der Woche den traditionell-japanischen weißen Karate-Gi. Beim Fortgeschrittenentraining wird der schwarze Gi getragen, wie auch auf den Fotos in der Galerie zu sehen. Beide Anzüge besitzen aufgrund von Material und Schnitt deutliche Vorteile gegenüber chinesischen Varianten.

Irgendwie verstehe ich das nicht, was macht ihr nun: Kung-Fu oder Karate? Und ist die Bezeichnung Shaolin-Karate nicht Unfug?

Die Schüler unseres Vereins beginnen ihr Studium der Kampfkunst mit dem leichter zu erlernenden Shaolin-Karate und steigen dann nach und nach in das chinesische Kung-Fu ein. Die Bezeichnung Shaolin-Karate wurde schon vor über 30 Jahren geprägt und soll verdeutlichen, dass es sich hierbei um eine chinesisch geprägte Form des Karate handelt. Alle Kampfkünste, egal welcher Herkunft, liegen aber auch deutlich näher beieinander als uns Film und Fernsehen heutzutage glauben machen wollen.